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Zeiträuber – hol dir deine Zeit zurück!

Februar 21, 2016

[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“2138″ img_size=“full“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Zum Jahresbeginn setzen wir uns Ziele. Aber selbst wenn wir realistische und sinnvolle Ziele ausgewählt haben, passiert oftmals das: Wir können sie nicht erreichen. Warum? Weil wir einfach keine Zeit haben. Wie oft habt ihr euch oder andere schon sagen hören: „Ich würde ja gerne, aber …“ oder „Ich schaffe es einfach nicht …“?
Neben Arbeit, Kindern und anderen Verpflichtungen ist einfach keine Zeit mehr übrig. Keine Zeit zum Sport, keine Zeit für Entspannung, keine Zeit für gesundes, selbst gekochtes Essen. Denkt ihr? Wir zeigen euch, dass ihr sehr wohl Zeit habt und wie ihr sie finden könnt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height=“16px“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Zeiträuber aufspüren und beseitigen

[/vc_column_text][vc_column_text]Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Zeiträuber zu bestimmen. Am einfachsten geht es mit … Überraschung: einem Tagebuch. Schreibt ein paar Tage, besser eine ganze Woche, auf, was ihr so macht, vom Aufwachen bis zum Einschlafen. Das könnte für einen Montag vielleicht so aussehen:

6:30 Uhr: Wecker klingelt zum ersten Mal, wieder umgedreht.

7:15 Uhr: Wecker klingelt zum vierten Mal, aus dem Bett gequält.

7:20 Uhr: Geduscht, angezogen, beim Anziehen FB, IG und Mails gecheckt.

8:00 Uhr: Schon so spät? Keine Zeit mehr für ein Frühstück, schnell zur Arbeit gefahren, unterwegs in der Bahn geschaut, was die FB-„Freunde“ am Wochenende Tolles gemacht haben.

8:45 Uhr: Im Büro angekommen (gerade noch rechtzeitig!), den Stapel auf dem Schreibtisch, so wie er hingelegt wurde, abgearbeitet.

10:30 Uhr: Genervt, da nicht vorangekommen.

13:00 Uhr: Endlich Mittagspause! Schnell im Büro die privaten Mails gecheckt, FB gecheckt (manche Menschen haben wirklich viel zu erzählen!) und leider dabei die Zeit vergessen. Jetzt reicht es nur noch zu einem schnellen (ungesunden) Snack unten am Kiosk.

14:00 Uhr: Wieder am Schreibtisch, Mittagstief, irgendwie die Zeit rumgekriegt. Das nervige Projekt bis kurz vor Feierabend aufgeschoben.

18:00 Uhr: Feierabend. Auf dem Rückweg schnell noch im Supermarkt reingesprungen und das Nötigste eingekauft, dabei leider eine Zutat vergessen.

18:45 Uhr: Endlich auf dem Rückweg. FB, IG, Twitter, Pinterest gecheckt.

19:30 Uhr: Keine Lust mehr, was zu essen zu kochen, Pizza bestellt. Beim Essen RTL geguckt, für mehr reichte die Hirnleistung nicht mehr. Zwischendurch mit Freunden gechattet.

22:30 Uhr: Ins Bad und ins Bett.

Vielleicht erscheint euch dieses Beispiel überzogen, aber es gibt nicht wenige Menschen, die derart von Zeiträubern befallen sind, dass sie geradezu denken MÜSSEN, keine Zeit zu haben. Sehr große Zeiträuber sind tatsächlich die Social Media. Wenn ihr Tagebuch geführt habt, zählt mal, wie oft am Tag und wie lange in der Summe ihr auf FB & Co. verbracht habt. Der Großteil der Zeit ist verschwendete Zeit. Aber auch andere Zeiträuber können durch das Tagebuchführen festgestellt werden. Oftmals wird uns das erst bewusst, wenn wir es schriftlich fixiert haben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“2139″ img_size=“full“ alignment=“center“][vc_column_text]

5 Tipps für mehr Zeit

[/vc_column_text][vc_column_text]Ihr habt nun eure Zeiträuber bestimmt. Mit den folgenden Tipps könnt ihr sie vertreiben oder zumindest in ihre Schranken verweisen:

  1. Den Mehrwert suchen.
    Überlegt euch, welche Aktivitäten euch einen Mehrwert bieten. Mehrwert bedeutet, dass es euch in irgendeiner Form hilft oder weiterbringt, etwas zu tun, einen Post zu lesen oder eine Fernsehsendung zu schauen.
    Natürlich gibt es auch mal Tage, wo man abends geplättet aufs Sofa fällt und dann den „Bergdoktor“ schaut. Aber dies sollte eine Ausnahme sein und somit als Genuss oder Entspannung angesehen werden. Bei uns gibt es zwei Abende in der Woche, an denen wir bewusst den Tag auf diese Weise ausklingen lassen. An den anderen Tagen schalten wir den Fernseher, wenn überhaupt, nur für die Nachrichten an. Allein das kann dafür sorgen, dass ihr auf einmal viel mehr Zeit habt für die Dinge, die ihr schon immer mal machen wolltet oder die euch wirklich wichtig sind. Ob ihr nun bei FB die Selbstbeweihräucherung eines B-Promis lest oder in China der berühmte Reissack umfällt … Überlegt, was ihr tut und wem ihr folgt und was euch das bringt.
  2. Prioritäten und Zeitlimits setzen.
    Ihr wollt in bestimmten Dingen einfach auf dem Laufenden bleiben? Ihr wollt, das eure Wohnung halbwegs passabel aussieht, falls mal spontaner Besuch kommt? Dann hilft es, Prioritäten (was genau ist euch wichtig?) und Zeitlimits zu setzen. Wenn ihr zum Beispiel gerne kocht, es aber auf unzähligen Blogs unendlich viele tolle Rezepte gibt, sucht euch entweder einen bestimmten Blog oder ein Thema aus, das ihr lesen wollt. Dann setzt ihr euch ein Zeitlimit (z. B. 30 Minuten auf dem Weg zur Arbeit), setzt euch nötigenfalls einen Timer und beendet die Aktivität anschließend konsequent. Das Ergebnis haltet ihr fest, um später Nutzen daraus ziehen zu können. Um eine auf den ersten Blick aufgeräumte Wohnung zu haben (für einen Besuch reicht das in der Regel vollkommen aus, es sei denn, er ist ein Putzfanatiker), könnt ihr euch 5 Minuten Zeit pro Zimmer nehmen. Ihr geht also wie ein Zimmermädchen durch, sammelt die Dreckwäsche auf, macht die Betten, räumt das dreckige Geschirr in die Spülmaschine usw. Der Effekt ist groß, und gerade wenn man dies regelmäßig jeden Tag macht, wirkt alles insgesamt viel ordentlicher. Das klappt übrigens auch mit Kindern: Timer stellen und eine Art Wettrennen machen. Die Kinder finden es toll, wenn die Uhr tickt und sie etwas in einer bestimmten Zeit machen sollen. Und so hat man sich als Erwachsener auch wieder Zeit gespart.
  3. Vom Perfektionismus verabschieden.
    Schwierig, sehr schwierig. Aber ihr solltet es versuchen. Es reicht in der Regel vollkommen aus, eine Sache (sehr) gut und nicht perfekt zu machen (die meisten merken den Unterschied sowieso nicht). Dies nennt man auch Paretoprinzip bzw. 80-20-Regel: Mit 20 Prozent des Aufwandes können 80 Prozent der Ergebnisse erzielt werden. Wir können also 1 Arbeitstag recherchieren, um dann anschließend diesen Beitrag zu schreiben. Oder wir recherchieren 1 Stunde und schreiben dann den Beitrag. Das Ergebnis ist für den Zweck gut und ausreichend. Dies lässt sich auf die Arbeit ebenso übertragen wie auf das Privatleben. Klar könnten wir eine Schwarzwälderkirschtorte fürs Büro am eigenen Geburtstag backen, wir könnten aber auch die einfachere und schnelle Variante nehmen und eine Frischkäse-Himbeer-Torte vorbereiten, die nicht gebacken werden muss und dennoch total lecker ist. Und keiner würde nach der Schwarzwälderkirschtorte fragen, wetten?
  4. Multitasking vermeiden.
    Früher wurde Multitasking-Fähigkeit noch als Soft Skill von Mitarbeitern gefordert, heute ist sie größtenteils unerwünscht. Man hat mittlerweile erkannt, dass es länger dauert und fehleranfälliger ist, mehrere Sachen gleichzeitig zu erledigen als einfach hintereinander. Beim Multitasking benötigt man für die Aufgaben im Endeffekt länger. Und dann die Fehler, die man dabei macht! Hier ein Schreibfehler, da ein Zahlendreher und die eine Aufgabe hat man leider komplett vergessen … Auch zu Hause lohnt es sich, nicht gleichzeitig zu telefonieren, das Baby zu füttern und die Wäsche anzustellen. Wolle verträgt das 60-Grad-Programm nicht so gut …
  5. Planen und strukturieren.
    Ziel hierbei ist nicht, den Tag oder die Woche von morgens bis abends durchzuplanen, sondern eine Struktur mit Lücken oder Abweichmöglichkeiten für unvorhergesehene Dinge oder spontane Aktivitäten zu finden. Wenn ihr jeden Tag neu überlegt, was es abends zu essen gibt, verschwendet ihr viel Zeit fürs Nachdenken und Einkaufen (weil dann garantiert einige Zutaten nicht zu Hause vorrätig sind). Zeitsparend ist ein Wochenplan: Ihr überlegt euch z. B. freitags, was ihr von Samstag bis Freitag kochen wollt, schreibt es euch auf und notiert euch gleichzeitig auf eurem Einkaufszettel, was ihr am Samstag dafür einkaufen wollt. Somit reicht in der Regel ein großer Wocheneinkauf aus. Das ist viel effizienter und ihr habt durch den Wochenplan nur ein einziges Mal Gehirnschmalz eingesetzt statt jeden Tag aufs Neue. Für spontane Umentscheidungen ist es nicht verkehrt, bestimmte Basiszutaten immer zu Hause zu haben, denn das kommt sicher auch hin und wieder mal vor.

Denkt dran: Wir haben 86.400 Sekunden. Pro Tag. 86.400 kleine Möglichkeiten, zu leben anstatt nur zu sein.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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